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  21. Juni 09: Wendlinger ausgeschieden  
 


21 06 09

FIA-GT-Championship, 3. Runde Oschersleben

Wie schon in Adria – Wendlinger
nach technischem Defekt out!

Keine Punkte für Karl Wendlinger heute beim dritten Lauf der FIA-GT Championship in Oschersleben.  Der Tiroler und sein schottischer Partner Ryan Sharp schieden kurz vor Schluss aus. Für Wendlinger nach Adria der zweite Ausfall in Serie wegen eines technischen Defektes – die Meisterschaft damit in weite Ferne gerückt . . .

Oschersleben war für das Duo also keine Reise wert: Die Riesen-Schrecksekunde gab es gleich zu Beginn: Karl Wendlinger erwischte den besten Start, übernahm beim „Anflug“ auf die erste Kurve die Führung – als plötzlich die Corvette von Xavier Maassen auf der Innenseite angeschossen kam und Alex Müller (Maserati) in den Saleen von Wendlinger drückte. Wie durch ein Wunder blieb das Auto heil, allerdings verlor der Tiroler gleich drei Plätze. Danach war Wendlinger mit viel Wut im Bauch unterwegs – doch am Maserati von Bertolini gab es vorerst kein Vorbeikommen. Bei einsetzendem Nieselregen und zahllosen Überrundungs-Manövern entwickelte sich ein packender Vierkampf, im Zuge dessen sich Wendlinger in der 26 Runde an Bertolini vorbeischieben konnte.

Doch die Freude über den dritten Platz währte nicht lange, nur zwei Runden später drehte sich Wendlinger und fiel auf Rang fünf zurück. Karl war in der Folge schnellster Mann, fuhr bei einsetzendem Regen die besten Rundenzeiten und kam als einer der ersten Top-Piloten zum Boxenstopp. Ryan Sharp übernahm das Steuer und verließ die Box auf Regenreifen, nachdem der Himmel über Oschersleben endgültig seine Schleusen geöffnet hatte. Der Schotte machte seinem Ruf als besonders schneller Regenpilot alle Ehre und eroberte – nachdem einem Dreher der viertplatzierten Corvette - in einem spektakulären Manöver den dritten Platz von Miguel Ramos zurück. Dann kam es mit Ramos aber zu einer Feindberührung, wodurch eine Spurstange verbogen wurde und das Auto unfahrbar wurde. Dazu funktionierte der Scheibenwischer im Regen nicht – für Wendlinger „Hindernisse“, die nicht zu überwinden waren – ehe schlussendlich beim Saleen gar nichts mehr ging, und Wendlinger das Auto kurz vor dem Ende abstellen musste . .

Karl Wendlinger: „Ein Wochenende zum Vergessen. Die ganze Misere hat schon beim Start begonnen und sich dann während des gesamten Rennens fortgesetzt. Und der Ausfall war dann nur die logische Folge.“

 

 
 
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